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Juni 2017

Rewindo vergrößert Kreis der Recyclingpartner

(Bildrechte Laabs GmbH)
(Bildrechte Laabs GmbH)

Bonn (prs). - Der Kreis der Recyclingpartner der Rewindo Fenster- Recycling-Service GmbH, Bonn, ist erneut größer geworden. Seit kurzem gehört auch der Recycler Laabs GmbH, Holzminden, zum Netzwerk des 2002 gegründeten, bundesweiten Recyclingsystems für PVC-Altfenster, Rollladen und Türen. In den zurückliegenden Jahren kamen zu den beiden ursprünglichen Partnerunternehmen VEKA Umwelttechnik GmbH, Hörselberg- Hainich, und Dekura GmbH, Höxter, eine Reihe weiterer Recycler und Logistikpartner hinzu: Deceuninck nv, Diksmuide / Belgien, weser kunststofftechnik GmbH & Co. KG, Höxter, Reststofftechnik GmbH, Henndorf / Österreich, sowie ferner im Bereich der Vorkonfektionierung die Biotrans GmbH, Schwerte, und die VCC Verwertungs-Centrum Castrop GmbH & Co. KG, Castrop-Rauxel. „Die Aufnahme von Laabs in unseren Partnerkreis bedeutet abermalig ein deutliches Signal für die wachsende Bedeutung von Rewindo und den erfolgreichen Ausbau unseres bundesweiten Wiederverwertungssystems“, betonte Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter.

Kernkompetenz im werkstofflichen Recycling
Die Laabs GmbH ist ein international operierendes mittelständiges Unternehmen mit Kunden in ganz Europa und Asien. Die Firmentradition reicht bis in das Jahr 1913. Laabs kommt ursprünglich aus der Möbelbranche. Die Gesamtfläche des Betriebes beträgt ca. 55.000 qm – davon ca. 25.000 qm Hallenfläche. Seit 1995 liegt die Kernkompetenz beim werkstofflichen Recycling von Fenstern, Rollladen, Platten und sonstigen Artikeln aus Hartund Weich-PVC. Dafür stehen moderne Anlagen in ausreichender Kapazität zur Verfügung, die den für Recyclingfenster erforderlichen Qualitätsstandard ermöglichen. Nach Worten von Geschäftsführer Marcus Laabs strebt der Recycler in der Partnerschaft mit Rewindo für den Beginn eine jährliche Recyclingmenge von 1.000 Tonnen Post-Consumer im Bereich PVCAltfenster an.

Knapp 30.000 Tonnen PVC-Recyclat in 2016
Das stetig wachsende Netzwerk der Recyclingpartner schlägt sich auch im jährlichen Anstieg der Recyclingmengen nieder. Im Jahr 2016 gelangten knapp 30.000 Tonnen PVC-Recyclat aus Altfenstern, Rollladen und Türen sowie etwa 74.000 Tonnen aus Produktionsabfällen von Fenster- und Bauprofilen zurück an die Hersteller und somit in das geschlossene Kreislaufsystem. Dies entspricht ca. 1,8 Millionen Fenstereinheiten. Rewindo erwartet in den kommenden Jahren eine weitere Zunahme der Recyclingmengen. Das Material kommt zum einen aus einer wachsenden Zahl von Abbruchprojekten, die nach modernen Standards und Vorschriften das Konzept des selektiven Rückbaus verfolgen. Vetter: „Hier präsentiert sich Rewindo als idealer Partner für die preisgünstige Entsorgung von ausgedienten Kunststofffenstern, Rollladen und Türen. Darüber hinaus können wir über Schwesterorganisationen das werkstoffliche Recycling anderer Baustoffe wie Bodenbeläge, Dachbahnen oder Kunststoffrohre vermitteln.“

Konkrete Kostenvorteile
Entscheidender Wachstumsfaktor bleibt zum anderen nach wie vor die energetische Sanierung. Im Rahmen der Renovierungen von Wohnimmobilien und öffentlichen Gebäuden sowie zur Verbesserung des Schallschutzes fallen immer mehr PVC-Altfenster an, zumal das werkstoffliche Recycling den Bauherren auch konkrete Kostenvorteile bringt. „Die Wiederverwertung in einem Materialkreislauf macht außerdem ein verantwortliches Handeln der Bauherren und ihrer Partner am Bau für die Umwelt deutlich“, so Vetter. Best Practice für die Umwelt Um diesen Prozess zu fördern, hat Rewindo zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft PVC Bodenbelag Recycling (AgPR) und der Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU) für die Bundesländer Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen 2016 die Aktion „Best Practice für die Umwelt“ ins Leben gerufen. Bis Ende dieses Jahres werden dabei geeignete Referenzobjekte ermittelt, öffentlichkeitswirksam begleitet und abschließend in einem Sammelwerk dokumentiert.