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März 2018

Neue Möglichkeiten für Kleinanlieferer:
Meinhardt Städtereinigung stellt drei Anlaufstellen im Rhein-Main-Gebiet

v.l.n.r.: Marvin Ronchi (Meinhardt) und Michael Vetter (Rewindo) zusammen mit Jörg Schiffner vom Rewindo-Recyclingpartner Dekura (Bildrechte Rewindo)

Hofheim-Wallau (dialoginar). – Seit Mitte Februar unterstützt die Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG aus Hofheim-Wallau das Rewindo-Recyclingsystem bei der Erfassung alter Kunststofffenster von Kleinanlieferern. An drei Annahmestellen im Rhein-Main-Gebiet können neben größeren Chargen nun zusätzlich Kleinstmengen von bis zu zehn Fenstern abgegeben werden, die dann garantiert ins werkstoffliche Recycling gelangen.

Mit dem Ausbau ihres Annahmenetzes für Kleinstmengen will die Rewindo GmbH, Fenster-Recycling-Service, neue Logistikwege all denjenigen bieten, die kleinere Mengen Altfenster nicht lagern können oder wollen. Dabei ergänzen die Anlaufstellen den bestehenden bundesweit flächendeckenden Abholservice und richten sich insbesondere an Montagetrupps und kleinere Handwerksbetriebe.

Aktuell 24 Annahmestellen für Kleinstmengen

Mit den drei neuen Standorten in Hofheim-Wallau, Ginsheim-Gustavsburg und Gernsheim konnte nun das Netz auf derzeit 24 Annahmestellen erweitert werden. Dazu Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Meinhardt im für uns sehr interessanten Rhein-Main-Gebiet einen renommierten Entsorger für unsere Recycling-Idee gewinnen konnten, der uns auch bei der Sammlung von kleineren Mengen unterstützt“.

Die 1964 gegründete Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das an insgesamt vier Betriebsstätten von der Aktenvernichtung über Containergestellung bis zur Erstellung von Abfallbilanzen und Reportings eine große Bandbreite von Entsorgungsdienstleistungen anbietet. Für das Rewindo-System erfasst und bündelt der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb im Rhein-Main-Gebiet alte Kunststofffenster für das werkstoffliche Recycling. Von dort gelangen sie zu einem von der Rewindo auditierten Recyclingpartner, wo sie zu Sekundärrohstoff für die Fensterprofilproduktion aufbereitet werden.

Weitere Entsorger gesucht

Um das Annahmemetz auszubauen und sukzessive bundesweit lokale Standorte zu etablieren, ist die Rewindo auch weiterhin auf der Suche nach Partnern aus der Entsorgungsbranche. „Für die kontinuierliche Steigerung unserer Verwertungsmengen werden die kleineren Mengen immer wichtiger werden. Dabei können uns lokal und regional tätige Entsorger gut unterstützen. Wichtig ist natürlich, dass die erfassten Mengen am Ende auch garantiert zu einem unserer auditierten Recyclingpartner gelangen“, so Vetter. Entsorger, die an der Sammlung von Kleinstmengen ausgebauter Kunststofffenster, -rollladen und -türen für das Rewindo-System interessiert sind, können sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Seit 2002 organisiert die Rewindo GmbH mit Sitz in Bonn zusammen mit ihren Recyclingpartnern bundesweit das Recycling alter Kunststofffenster, -rollladen und -türen mit wachsendem Erfolg. So konnten 2016 mehr als 29.000 Tonnen PVC-Regranulat gewonnen werden. Dies entspricht nahezu 1,8 Millionen recycelter Altfenster. Hinzu kommen über 74.000 Tonnen Produktionsabfall. Aufgaben und Maßnahmen der Rewindo GmbH stehen im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der freiwilligen Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Branche, VinylPlus®.

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